Herzlich willkommen bei der Stellenvermittlung-Nordelbien



News im Überblick

 

Fachkräftegewinnung im öffentlichen Dienst

Bei der Gewinnung von Fachkräften wird zunehmend mit Engpässen gerechnet. Im öffentlichen Dienst gibt es bereits großen Bedarf an gut ausgebildetem, teilweise spezialisiertem Personal, wie z.B. im IT - Bereich, bei Technikern, Ingenieuren, Ärzten, auch bei der Zollverwaltung, den Steuerbehörden oder im Zivilbereich der Bundeswehr.

Der demografische Wandel hat kolossale Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, die sich in den kommenden Jahren noch verstärken werden.

Die Bundesregierung hat deshalb einen Gesetzesentwurf „zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung im Bund und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“ vorgelegt.

weiter

 


Fernuniversität: Gilt die Werkstudentenregel?

 Für ordentliche Studierende gilt die sogenannte Werkstudentenregel. Danach können sie zwanzig Stunden pro Woche arbeiten, ohne Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zu zahlen. In den Semesterferien, der vorlesungsfreien Zeit und bei befristeten Tätigkeiten gibt es Ausnahmen.

Für ein Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Fernuniversität gelten die gleichen Voraussetzungen wie an jeder Hochschule. Da das Studium jedoch meistens in Teilzeit neben einer Beschäftigung absolviert wird, besteht in der Regel Versicherungspflicht als Arbeitnehmer. Die Werkstudentenregelung gilt somit bei Teilzeitstudenten nicht.

Lediglich die Fernuniversität Hagen bietet Vollzeitstudiengänge an. Für diese Vollzeitstudenten gilt die Werkstudentenregel.

erstellt am 25.08.11

Quelle: TK

 weiter...


Altenpflegeausbildung in Deutschland

Zum Thema der Altenpflege in Deutschland äußerte sich die Bundesregierung (Drucksache 17/666) im Juni 2011. Zu den Grundlagen: Die Altenpflegeausbildung ist im Altenpflegegesetz des Bundes geregelt, wobei die Finanzierung der Ausbildungsvergütung in § 24 AltPflG i.V.m. § 82a SGB XI geregelt ist und die Finanzierung der Schulkosten auf Länderebene sichergestellt wird. Für die Schulkosten gibt es keine bundeseinheitliche Regelung. Es gibt eine Vielzahl nicht staatlicher Träger. Die Ausbildung kann aber auch an einer Berufsfachschule für Altenpflege absolviert werden. Schulkosten entfallen dabei keine, eine Ausbildungsvergütung wird gezahlt.

 weiter...


IAB-Chef Möller: Seit 20 Jahren Reallohnverluste bei den Geringqualifizierten

 Die Geringqualifizierten erleiden seit 1990 Reallohnverluste, die sich ab 2005 nochmals beschleunigt haben. Darauf weist Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift IAB-FORUM hin.

weiter...


Der Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt im Juli: Anstieg der Arbeitslosigkeit allein aus jahreszeitlichen Gründen

Arbeitslosenzahl im Juli:
+46.000 auf 2.939.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:
-247.000

Arbeitslosenquote im Juli:
+0,1 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent

weiter...


Bewerbungstipps

Liebe Stellensuchende,

auf dieser Seite finden Sie generelle Tipps zu Bewerbungsanschreiben, -gesprächen und zur Stellensuche. Diese werden fortlaufend aktualisiert. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Erfahrungen oder Ratschläge mitteilen, so dass auch andere Stellensuchende davon profitieren können. Natürlich können wir nicht alles veröffentlichen, die Rückmeldungen geben uns aber auch einen Überblick darüber, was sich so auf dem kirchlichen und außerkirchlichen Arbeitsmarkt so tut. Weitere viele gute Bewerbungstipps finden sich übrigens kostenlos auf den Internetseiten der großen Betreiber, wie z.B. bei freenet, web.de oder yahoo. Außerdem auf den Internetseiten der großen Tages- und Wochenzeitungen.


Grundsätzliches

Sie glauben nicht, wie oft man in der Praxis sieht, dass die einfachsten Mindestanforderungen bei vielen Bewerbungen sowohl in der Schriftform als auch in den Bewerbungsgesprächen nicht berücksichtigt werden.

Es gibt unzählige  Ratgeber zum Thema Bewerbungen. Die perfekte Bewerbung gibt es nicht. Ob die Mappe rot oder grün ist, der Lebenslauf  tabellarisch oder nicht, wird nicht das entscheidende Kriterium für die Vergabe einer Stelle sein. Noch kritischer ist es dann beim Bewerbungsgespräch. Nicht jeder kann offen und locker wirken, wenn es zum Teil um existenzielle Entscheidungen geht. Das sollte auf jeden Fall vorher geübt werden, entweder im Freundes- oder Bekanntenkreis oder bei einem professionellen Anbieter.

Die Stellensuche

Wo findet man überhaupt die Stellen? Es gibt viele Möglichkeiten, an Stellenausschreibungen zu kommen. Am allerbesten ist es natürlich, eine Stelle zu finden, bevor diese überhaupt annonciert wird, denn das heißt, man hat dann keine Konkurrenz. Dazu kann man zum einen schon vorhandene Kontakte nutzen, also zum Beispiel allen Freunden, Bekannten, Verwandten, der Lehrerin des Kindes, dem Verkäufer beim Bäcker oder der Hausärztin erzählen, dass man sich verändern möchte und für welche Bereiche man sich  interessiert. Zum anderen kann man natürlich versuchen, neue Kontakte zu knüpfen: sämtliche Messen und Veranstaltungen besuchen, die im weitesten mit dem eigenen Berufsfeld zu tun haben, Fortbildungsveranstaltungen besuchen sofern das Budget es erlaubt. Der Referent kommt aus dem Wunschberuf?  Gleich kontaktieren! Verbände und Vereine sichten, tut sich dort etwas? Man muss wie ein Eichhörnchen die Informationen sammeln und speichern.

Dann gibt es natürlich noch die üblichen Informationskanäle:

  1. Zeitungen (auch und vor allem: Fachzeitschriften!)
  2. Die Agentur für Arbeit
  3. Internet (dieses Feld ist so weit, dass demnächst eine eigene Seite zum Thema Jobsuche im Internet erscheint)
  4. Aushänge und schwarze Bretter

Die schriftliche Bewerbung

  1. Die teure Bewerbungsmappe kann man sich sparen, wenn die Kriterien Sauberkeit, Übersichtlichkeit, keine Rechtschreibfehler nicht erfüllt sind.
  2. Die zum Jobprofil gehörenden Unterlagen werden in chronologischer Reihenfolge – das aktuellste zuerst- beigefügt. Das Babysitterdiplom von vor 30 Jahren interessiert heute nicht mehr.
  3. Die Bewerbungsmappe sollte auf jeden Fall deutlich sichtbar und vollständig Name, Anschrift, Tel. Nr. und eventuell E-Mail - Adresse enthalten.
  4. Vermeidbare Fehler Denken Sie daran, dass Personaler täglich etliche Bewerbungen lesen. Deshalb sollten Sie die folgenden gängigen Fehler vermeiden:
    1. Keine Blindbewerbungen verschicken, sondern den richtigen Ansprechpartner ermitteln und in der Anrede persönlich ansprechen.
    2. Nicht lang und blumig formulieren, sondern auf den Punkt kommen.
    3. Nicht lediglich noch mal die Angaben des Lebenslaufs wiedergeben.
    4. Unkonkrete Angaben vermeiden, sondern stattdessen deutlich machen, was Sie genau wollen und wo Ihre Stärken liegen.
    5. Keine standardisierten, womöglich abgeschriebenen Formulierungen ohne wirklichen Aussagewert verwenden, sondern individuell formulieren.

Beim Bewerbungsgespräch

  • Pünktlichkeit!!!
  • Ein gepflegter Eindruck verbessert die Einstellungschancen enorm: Es müssen nicht gerade ein Zweireiher oder das Businesskostüm sein, wenn man sich um eine Stelle als Erzieher/in oder Lagerarbeiter/in bewirbt, aber eine Dusche, saubere Kleidung und gewaschene und gekämmte Haare, sowie die übliche Körperpflege  sind in jedem Fall unabdingbar. Und ab einer gewissen Gehaltshöhe darf auch ein Gang zum Friseur drin sein.
  • Eine klare deutliche Aussprache, Blickkontakt und eine aufrechte Haltung bringen die Gesprächspartner auf Augenhöhe- dort verhandelt es sich leichter. Dies kann und sollte ruhig vorher geübt werden, im Bedarfsfall kann man sogar von der Krankenkasse ein Rezept für den Logopäden bekommen und dort vorher 5 Sprechstunden nehmen.
  • Informationen jeder Art helfen. Es macht Sinn, sich vorab sowohl über die Firma/ den Arbeitgeber selber zu informieren als auch genauestens über die Stelle zu recherchieren. Es schadet nichts, zu fragen, wer an dem Einstellungsgespräch teilnehmen wird. Das erleichtert auch die Ansprache im Gespräch selber. Man kann dann die Gesprächspartner mit Namen ansprechen.

Navigation